Neuigkeiten vom Dachverband

Kitzinger Künstler vernetzen sich

Mit einer kleinen Anschubmotivation vom Dachverband entschlossen sich Künstler:innen aus dem Raum Kitzingen, ein Netzwerk zu gründen.
Gemeinsam wollen Künstler und Kulturschaffende aus dem Landkreis Kitzingen mehr erreichen. Jetzt stellt das neue Netzwerk in Marktbreit aus.
Hier der Bericht des Fränkischen Tags.

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KULTURPUNKTE: jetzt anmelden

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Zukunftswoche Mainfranken

Wir sind Partner der Zukunftswoche Mainfranken, weil die Zukunftsfähigkeit ein existentielles Thema in allen Kulturbereichen ist. Vom sorgsamen Umgang mit Ressourcen über mittel- und langfristige Planungen bis hin zu Diversität entwickeln immer mehr Kulturschaffende neue Konzepte. Deshalb ist eine Kooperation mit der Zukunftswoche sehr sinnvoll.

Unser Beitrag: im Raum17 können sich für Planungen Kulturschaffende im weitesten Sinne kostenfrei treffen. Hier gehts zum Formular.

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Corona Sonderförderung jetzt beantragen

Neben der regulären Projektförderung gibt es einige Sonderprogramme, die aktuell beantragt werden können.
Das sind:
- Open Air Sommerprogramme
- Musikclubprämie
- Arbeitsstipendien
- Entwicklung nachhaltiger Kulturarbeit

Hier alles in der Übersicht.

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Umfrage zur Kulturförderung

Das Kulturreferat will die Kulturförderrichtlinien überarbeiten.
Als Vorbereitung dazu gibt es einen Fragenbogen, in dem eure Meinung, wie eine gute Kulturförderung aussehen kann, gefragt ist.
Auch zur Arbeit des Kulturreferats ist euer Feedback gefragt.
Den Fragebogen haben wir gemeinsam mit dem Kulturreferat erarbeitet.
Daher wär es schön, wenn Ihr den Fragebogen ausfüllen würdet und den link bitte auch weiterleitet.
Es sollen neben den Kulturakteuren selbst (nicht nur Mitglieder des Dachverbands) auch interessierte Besucher ihre Meinung abgeben.
Die Angaben sind anonym.
Hier der link: Fragebogen Kulturförderung

Hier der Einführungs-/Begrüßungstext des Kulturreferenten:

Liebe Künstlerinnen und Künstler, liebe Kulturakteur*innen, sehr geehrte Damen und Herren,

entspricht die städtische Kulturförderung in Würzburg mit ihren Schwerpunkten und Verfahren noch ausreichend den Entwicklungen und Bedarfen der Kulturszenen und der Bürgerschaft? Braucht es inhaltliche Nachjustierungen oder auch neue Perspektiven, Strukturen und Maßnahmen, um das kulturelle Leben der Stadt bestmöglich zu unterstützen? Bund, Länder und Kommunen waren insbesondere in den letzten zwei Jahren aufgrund der Pandemie gefordert, ihre klassischen Förderinstrumente zu überdenken und zu überarbeiten. Auch das Kulturreferat der Stadt Würzburg trat mit einem ambitionierten Corona-Sonderförderprogramm an, das auf die Bedürfnisse der freien Szene zugeschnitten war und relativ flexibel neue Förderungen erprobte: darunter verschiedene Stipendienprogramme, oder auch die Ausschüttung von Prämien für besonders engagierte Livemusikstätten.
Das Kulturreferat der Stadt will in enger Zusammenarbeit mit dem Dachverband freier Würzburger Kulturträger die Kulturförderung analysieren und Möglichkeiten der Weiterentwicklung erarbeiten.
Als Auftakt dient ein gemeinsam konzipierter Fragebogen, mit dem alle Künstlerinnen, Kulturakteurinnen aber auch interessierte Bürger*innen die Gelegenheit erhalten, sich aktiv an der Analyse zu beteiligen. Je mehr Menschen ihre persönlichen Vorstellungen einer sinnvollen Förderung der Kultur in den Prozess einbringen, desto größer wird die Chance, die Kulturförderung im Sinne der Kulturinteressierten und Kulturschaffenden passgenau und attraktiv weiterzuentwickeln.
Der Fragebogen ist unter folgendem Link zu finden: Fragebogen Kulturförderung
Die Umfrage läuft bis zum 18. März 2022. Sämtliche Angaben werden anonymisiert ausgewertet.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Achim Könneke
Referent für Kultur und Tourismus der Stadt Würzburg

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IDEENWORKSHOP "Vom Wunsch zur Umsetzung"

Kostenloser Ideen-Workshop: Vom Wunsch zur Umsetzung für Kreative mit Maren Baermann.

Am 11. & 18.Februar, jeweils von 15-17 Uhr (online, Zoom link folgt nach Anmeldung)

Am 21.04. ist der UN Welttag der Kreativität und Innovation (WTKI). Wäre es nicht toll, wenn die Menschen zu diesem Anlass an die Relevanz und das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft erinnert werden? In einem Innovationsworkshop möchten wir dazu mit euch Aktionen und Events erarbeiten, die euch konkret helfen, in eurem Umfeld neue Impulse zu setzen, alte Energie zu reaktivieren, Menschen zu erreichen und Zukunft zu schaffen.

„Große Gedanken brauchen nicht nur Flügel, sondern auch ein Fahrgestell zum Landen.“ (Neil Armstrong)

Daher werdet ihr in dem Workshop angeleitet, gemeinsam und strukturiert Ideen für euer Handlungsfeld zu generieren und schon etwas zu detaillieren. Ihr könnt euch vernetzen und so Synergien schaffen und für eure Aktionen ein "Fahrgestell" zur Umsetzung zu erarbeiten.

Ziel ist es, in der Woche vor dem WTKI die Branche mit vielfältigen Aktionen sichtbar zu machen. Denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Maren ist Innovationspsychologin mit einer Leidenschaft für die Förderung von Kreativität in Teams. Aus ihrer Sicht ist der Schlüssel zu gesundem Wachstum für jede Organisation das Vermögen, neu und lösungsorientiert zu denken und mit gewonnenen Erkenntnissen agil zu handeln. Nach ihrem Studium in Würzburg, Aachen und Buffalo, hat sie sich nach Jahren der Arbeit im Konzern selbständig gemacht, um an Themen der Innovationskultur zu arbeiten.

Um Kreativität in Deutschland zu fördern, ist sie Botschafterin des UN Welttags der Kreativität und Innovation geworden und hat kürzlich das Netzwerk für angewandte Kreativität gegründet.

Innoviva - Marens Beratung

Veranstalter: Dachverband freier Würzburger Kulturträger

Anmeldung: einfach eine Mail schicken.

Der Workshop ist zweiteilig. Teilnahme kostet Neugier statt Geld. Wir machen ihn ehrenamtlich.

Der Zoom-link kommt nach der e-mail-Anmeldung.

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Fragestunde Hilfsprogramme

Hauptberufliche und nebenberufliche Kulturschaffende haben Anspruch auf staatliche Coronahilfen.
Welches Programm passt für mich? Wie kann ich es beantragen? Was gibt es noch 2021? Wie schnell kommt es? Was muss ich tun?
In einer kurzen Einführung zeigen wir, was für Soloselbständige, GbRs, GmbHs und Nebenberufliche greift und wo die einfachen Anträge sind zur
Neustarthilfe, Bayerischem Soloselbständigenprogramm, Stipendienprogramm für Quereinsteigende, Nebenberufliche und Berufsstartende.
Darüberhinaus gibt es für Veranstaltende weitere Programme.
Es gibt Geld und wartet darauf, abgeholt zu werden.
Hier zeigen wir, wie es geht.
Und stehen für Fragen zur Verfügung.
Wichtig: Deadline 31.12. für die ersten drei Anträge!
Weitersagen!!
Hier zu FB-Veranstaltung, wo wir dann auch den Zugangslink posten: https://fb.me/e/2cMajeuGN

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Nothilfefonds: Bürgerstiftung

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Stadt beschließt Fortführung der Corona Sonderhilfen

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Pressemitteilung vom 22.11.21

Dachverband freier Würzburger Kulturträger stellt Weichen für die Zukunft

Mitte Oktober fand in Würzburg das zweite unterfränkische Netzwerktreffen statt, das vom Dachverband freier Würzburger Kulturträger gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverband Kultur- und Kreativwirtschaft organisiert wurde.
Bei dem Treffen mit Akteuren aus ganz Unterfranken wurde darüber beraten, wie die Vernetzung und Interessensvertretung unterfrankenweit organisiert werden kann. Neben der Gründung lokaler Interessensvertretungen - wie sie in Würzburg bereits besteht - steht die Koordination der gemeinsamen Interessen ganz oben auf der Wunschliste.

Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der 31 Jahre alten Interessensvertretung der freien Kultur Mitte November beschlossen die Mitglieder unter anderem, dass sich der Dachverband freier Würzburger Kulturträger als Ansprechpartner für ganz Unterfranken zuständig fühlen darf.

Weitere Themen waren bei der Mitgliederversammlung:

Der Satzungszweck wurde erweitert um den mildtätigen Zweck, der die Fortführung des coronabedingt eingerichteten Notfonds für unverschuldet in Not geratene Kulturschaffende ermöglicht. Es konnten 100.000 Euro durch Privatspenden und Spenden der Fürstlich Castellschen Bank und der Bürgerstiftung ausgezahlt werden.
Der Vorstand wurde für die vielen Aktivitäten des letzten Jahres entlastet und mit neuen Aufgaben betraut wie der Forderung nach einer einheitlichen Veranstaltungsdatenbank, weil die Selbsteintragung in zig Online-Formulare der verschiedenen Veranstaltungsportale ein zu hoher bürokratischer Aufwand für jeden einzelnen Veranstalter ist.
Bezüglich der geplanten Neuausschreibung der Außenwerbung gab es etliche kritische Stimmen. Die Bedenken sollen mit Vertretern der Stadt im Kürze besprochen werden.

Ab sofort steht mit dem "Raum17" ein kostenlos nutzbarer Meetingraum auf dem Bürgerbräu Gelände (neben dem Theaterensemble im Gebäude Nr. 17) zur Verfügung, der kostenlos für Besprechungen genutzt werden kann. Durch Vermittlung und Unterstützung des Fachbereichs Kultur wurde dies ermöglicht.
Buchung sind über https://www.dachverband-wuerzburg.de/raum17 möglich.

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2. unterfränkisches Netzwerktreffen

Einer der Teilnehmer am Netzwerktreffe, Klaus-Peter Berneth vom ARTBREIT hat seine Eindrücke vom Treffen zusammengefasst:

"Zu meiner Überraschung wurde ich zum Netzwerktreffen der Unterfränkischen Kultur- und Kreativwirtschaft, am 16.10.2021 in Würzburg, eingeladen. Als Organisator des Kunstfestes ARTBREIT in Marktbreit und zahlreicher Konzerte und Ausstellung, habe ich schon immer die fehlende Vernetzung mit „Leidensgenossen“ und auch offiziellen Stellen vermisst und beklagt. Die Einladung klang also interessant und ich sah zumindest die Chance Leute aus der Szene kennenzulernen.

Und was kam dabei raus?
Nun, auf dem gut organisierten Treffen, vielen Dank noch einmal an Antje Molz, konnte man wirklich zahlreiche Leute kennenlernen, Veranstalter, aktive Künstler, aber auch aus Behörden. Es gab in den Pausen gute Gespräche und interessante Informationen zu Zuschussanträgen und mehr. Ja, und da war eben noch das Tagungsthema. Während die Einführung durch Sabine Gollner (KÜKO) sehr allgemein ins Thema führte war insbesondere der Beitrag von Michael Dröse, Leiter der Kreisentwicklung des Landkreises Würzburg, nicht nur hoch interessant, sondern ein guter Beleg, wie Vernetzung verstanden werden kann und was beispielhaft damit erreicht werden kann. Was im Landkreis Würzburg möglich ist muss auch woanders möglich sein, in örtlich kleinen oder regional größeren Strukturen. Andererseits zeigt das Beispiel aber auch die Grenzen. Kooperation mit der Stadt Würzburg derzeit nicht möglich. Was in diesem Fall besonders bemerkenswert ist, dass die Initiative von der Verwaltung ausging. Dies ist höchst speziell und, meiner Meinung nach, nur theoretisch verallgemeinerbar. Genau genommen zeigt dieses Projekt aber, dass man immer Treiber, zielorientierte, engagierte und strukturiert arbeitende Menschen dazu braucht. Wenn diese in einer Behörde sitzen, umso besser. Dies bestätigte auch das moderierte Gespräch mit Franz Hitzelsberger, Projektmanager der Regiopole Würzburg. Sehr gute Ansätze, die hoffentlich einmal Früchte tragen.

In den kleinen Workshops wurde zwar relativ allgemein diskutiert, aber irgendwie doch zielorientiert. Letztlich wurde sogar ein Beschluss gefasst, dass der, bisher nur in der Stadt Würzburg agierende, „Dachverband freier Kulturträger“ beauftragt wird, in Zukunft das Mandat für ganz Unterfranken zu übernehmen. Wäre schön, wenn das gelingen könnte.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Peter Berneth
ARTBREITorganisation"


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Offener Brief: Corona Sonderhilfen fortführen

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Stand auf der Mainfrankenmesse

In diesem Jahr präsentieren sich erstmalig die städtische und die freie Kultur Würzburgs gemeinsam an einem Messestand auf der Mainfrankenmesse.
Es erwarten Euch täglich wechselnde Institutionen aus allen Sparten von Literatur über bildende Kunst, von Theater bis Musik. Außerdem gibt es Informationen zu der städtischern Kulturförderung, dem Projekt Klimakultur sowie unserem Corona Nothilfefonds.

Ein weiteres Highlight wird die tägliche Kultur-Stunde auf der Bühne der FH sein. Neben spannenden Diskussionen bei „Kaffee, Kuchen und Konflikten“, gibt's auch ein Unterhaltungsprogramm in Form von Musik-Acts oder Kinderprogramm an den Wochenenden.

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Jetzt Öffnungsregeln festlegen

SCHNELL, UNBÜROKRATISCH & KLAR
Es braucht jetzt Öffnungsregeln für Kultur & Gastronomie

In Kürze sollen Gastronomie und Kultureinrichtungen unter bestimmten Regeln öffnen dürfen. Staatsminister Sibler startet die Initiative „Bayern spielt“ und Ministerpräsident Söder ermutigt zu kreativen Lösungen bei der Nutzung von Freiflächen.
Die Entscheider in Stadt & Landkreis müssen Herrn Söder und Herrn Sibler beim Wort nehmen und möglich machen, was immer geht - natürlich unter Berücksichtigung der Infektionslage. Unüberlegte Öffnungen würden alles nur schlimmer machen, das muss vermieden werden.

Zwischenbemerkung: Irritiert es, dass die Interessenvertretung der Kultur auch Öffnungen in der Gastronomie fordert ? Wir gucken gern mal über den Tellerrand. Und schließlich sind Gastronomiebetriebe potentielle Auftrittsorte…

Gerade im Freien sind Veranstaltungen mit gutem Hygienekonzept und/oder Zugangsbeschränkungen für Geimpfte/Genesene/Getestete möglich und gesamtgesellschaftlich heilsam. Die willkürliche pauschale Beschränkung der Besucherzahlen sollte im Einzelfall überprüft werden und dem Charakter der Veranstaltung angepasst werden.
Im letzten Sommer wäre rückblickend viel mehr möglich gewesen (die Fehler, die zur zweiten Welle führten, wurden später gemacht). Nur war zögerliches Handeln im letzten Sommer verzeihlich und verständlich, weil wir einfach noch wenig über das Virus wussten. Aber auf Basis der aktuellen Erkenntnissen (Aerosolforschung; Virus reagiert stark auf UV-Strahlen) und durch die aktuelle Situation mit Impfungen und Schnelltests, ist die Situation eine andere.

Jetzt braucht es Perspektiven mit klaren Regeln.

Wir erhoffen und erwarten eine extrem großzügige Genehmigungspraxis, die ausreizt, was immer auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse vertretbar ist.

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Workshop städtische Kulturförderung

Der Würzburger Stadtrat hat umfangreichhe neue Corona Sonderförderungen beschlossen, die Verteter des Fachbereich Kultur vorstellen. Aber auch über die "normale" Projektförderung - und wie man die beantragt - wird gesprochen werden.

Zur Teilnahme geht's hier.

Und hier kann jede(r) nochmal die Präsentation des Kulturamts einsehen.

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Künstlernothilfe jetzt beantragen!

Es ist kaum zu glauben - Anfang des Jahres die großartige Unterstützung der Castellbank. Und jetzt stellt die Bürgerstiftung großzügige Hilfe im mittleren fünfstelligen Bereich zur Unterstützung bedürftiger Künstler zur Verfügung. Das ist grandios und ermöglicht uns diesen Aufruf: Wer immer gerade in einer akuten finanziellen Notlage ist, kann formlos per Mail Unterstützung beantragen.

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Kultur Nothilfe - jetzt beantragen

Für Kulturschaffende aus dem Raum Würzburg in einer schwierigen finanziellen Situation gibt es unseren Nothilfefonds. Meldet Euch formlos per Mail und beschreibt eure Situation kurz.
Wenn etwas unklar ist, fragen wir kurz telefonisch nach. Bis Ende Januar treffen wir eine Entscheidung und informieren Euch. Von eurer Notlage erfährt nur der Vorstand.

Seid ihr unsicher, was als Notlage gilt ? im Zweifel schreibt uns erstmal... Aber als Beispiel: Es ist ein Instrument oder Haushaltsgerät kaputtgegangen, der Gerichtsvollzieher droht, das Geld reicht nicht mehr für Essen oder Miete oder es ist sonst etwas Unvorhergesehenes passiert.

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Künstler Nothilfe: Unterstützung

Künstler Nothilfe: Unterstützung durch die Castell-Bank
Die Castell-Bank unterstützt unsere Künstler Nothilfe tatkräftig - ganz herzlichen Dank
Hier lesen.

Die Castell Bank schreibt dazu (Auszug):
Ein Jahr, das in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war, liegt hinter uns.
Wir werden aber auch jeden Tag mit den Betroffenen der Corona-Krise konfrontiert und bekommen deren finanzielle Nöte mit. Deshalb haben wir uns als Castell’sche Neujahrsinitiative dem Dachverband freier Würzburger Kulturträger angeschlossen, der sich den Interessen der Kulturschaffenden im Würzburger Raum widmet. Dieser Personenkreis ist neben Gastronomen in dieser Zeit besonders hart betroffen.

Der Dachverband freier Würzburger Kulturträger DFWK - die Interessensvertretung der freien Kulturszene
Der Dachverband freier Würzburger Kulturträger ist Deutschlands älteste regionale Interessensvertretung der freien Kultur für alle Sparten. Mit seinen 100 Mitgliedern - von Vereinen und Verbänden bis hin zu Einzelpersonen - vertritt er über 1.000 Kulturschaffende in und um Würzburg.

Mit einem Nothilfefonds unterstützt der Dachverband freier Würzburger Kulturträger Kulturtreibende in und um Würzburg, die keine oder nur sehr geringe staatliche Förderhilfen während des Shutdowns aufgrund von Covid-19 erhalten. Eine große Anzahl an Kulturschaffenden im Raum Würzburg sind durch die Pandemie in ihrer Existenz bedroht. Viele Künstler sind sogenannte Hybridselbständige, da sie auch noch anderen Nebenerwerbstätigkeiten nachgehen. Hybridselbständige sind aber von den Fördertöpfen abgeschnitten und bekommen häufig noch nicht einmal Zugang zur Grundsicherung.
In Telefongesprächen wird der konkrete Förderbedarf ermittelt und eine individuelle Lösung gefunden.
Sie sind Kunst- und kulturbegeistert?
Dann leisten Sie einen Beitrag mit Ihrer Spende!

Bis Ende Februar haben Sie die Möglichkeit, den Dachverband freier Würzburger Kulturträger zu unterstützen.

Spendenkonto
Dachverband freier Würzburger Kulturträger
IBAN DE49 7903 0001 1006 4492 00
BIC FUCEDE77
Bitte geben Sie bei Ihrer Spende Ihre Adresse mit an.

Mit Ihrer Spende nehmen Sie auch automatisch an unserer Verlosung teil. Unter allen Unterstützern verlosen wir Schlemmergutscheine unserer Gastronomen.

Viel Glück!
Auch Gastronomen ermöglichen wir es durch unsere Aktion, auf sich aufmerksam zu machen. Doch nun genug der Worte! Lassen Sie sich durch die Beiträge unsere Künstler und Gastronomen verzaubern - musikalisch UND kulinarisch!

Hier noch das Video dazu.

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Fotoserien "Würzburg während Corona"

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Gründung Kultur-Nothilfe

Gründung Kultur-Nothilfe
Jetzt Restmittel spenden!

Ja, es gibt Hilfen für Kulturschaffende.
Aber es bleibt die Tatsache, dass Kulturschaffende zu gar keinen Förderhilfen berechtigt sind (oder die Unterstützung schlicht nicht ausreicht). Sie haben ihre Rücklagen aufgebraucht und sehen als einziges Licht das des leeren Kühlschranks.
Der Dachverband freier Würzburger Kulturträger wird einen Nothilfefonds einrichten, um diesen Menschen mit Einkaufsgutscheinen, der Reparatur der Waschmaschine oder anderen äußerst hilfreichen Kleinigkeiten über die Feiertage zu helfen.
Unsere Bitte geht an alle kleinen und großen Unternehmer, die noch Restmittel haben, die Ihr Betrieb noch diese Jahr ausgeben kann (selbstredend freuen wir uns auch über private Spenden jeder Höhe).
Bevor Gelder verfallen lieber einem guten Zweck zuführen? Oder suchen Sie noch einen guten Zweck für die Weihnachtsspende?

Mit dem Kultur-Nothilfe-Fonds kommt jeder Euro direkt bei den tatsächlich Bedürftigen an.

Hintergrund:
Allein im Raum Würzburg arbeiten tagtäglich über 1.000 Kulturschaffende aller Sparten für Ihre kulturellen Angebote vor Ort. So vielfältig wie die Kultur sind auch die Lebensentwürfe: Kombinationen aus verschiedenen Selbständigkeiten, Nebenjobs und Ehrenämtern sind eher die Regel. Doch diese Kombinationen, Hybridselbständige genannt, sind in den Förderprogrammen nicht vorgesehen, so dass es vermehrt vorkommt, dass Menschen zu keiner einzigen der Hilfen berechtigt ist und nicht einmal Zugang zur Grundsicherung erhalten.
Da wir alle Kulturschaffenden gründlich in Fragen der Förderhilfen beraten, können wir ihnen bestenfalls Förderquellen von Kommunen, Land oder Bund aufzeigen. Schlimmstenfalls aber passt gar nichts. Nach 9 Monaten mit minimalen Auftragsmöglichkeiten können Sie helfen, dass die Kulturschaffenden Ihre Kultur erhalten und bald wieder anbieten können.

Senden Sie Ihre Spende direkt auf das Vereinskonto oder sprechen Sie mit uns die Abwicklung ab. Ab 200,-€ bitte eine Adresse angeben, an die wir die Spendenquittung schicken können.
Gerne nennen wir Ihren Namen auf unserer Webseite und in der nachweihnachtlichen Pressemitteilung. Privatspenden sind natürlich ebenfalls möglich. Absolute Diskretion der Spendenauszahlung ist gewährleistet.

Bankverbindung:
Dachverband freier Würzburger Kulturträger
DE78 7609 0500 0003 9698 35
GENODEF1S06
www.dachverband-wuerzburg.de

Die Kultur dankt!

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Kulturpunkte Hausbesuche - mehr Videos

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Kulturpunkte Hausbesuche - erstes Video online

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Kulturpunkte/Hausbesuche

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Berthold Kremmler verstorben

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Postkarten "Warum Kultur unverzichtbar ist"

Wir baten einige Künstler, eine Postkarte zum Thema "Warum Kultur unverzichtbar ist" zu gestalten. Das Ergebnis sind sechs Postkosten, die wir grad in den Geschäften in Würzburg verteilen und die jede & jeder kostenlos mitnehmen kann. Bitte verteilen, verschenken, verschicken.
Hier seht Ihr alle Motive:
1. Matthias Braun

2. Uli Spitznagel

3. Teresita Seib

4. Erhard Löblein

5. Nil Orange

6. Carola Thieme

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Rückblick "Stumme Künstler"

Hier findet ihr eine Zusammenfassung der Proteskundgebung "Stumme Künstler" am 25.6.29.

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Termin Kulturpunkte

Die aktuelle Lage - vor allem die Abstandsregel - lässt Veranstaltungen in kleinen Räumen nicht zu. Daher werden die Kulturpunkte auch nicht am geplanten Ausweistermin 27.9. stattfinden können. Geplant wird aktuell mit Ende des ersten Quartals 2021.

Nachdem nicht absehbar ist, wie lange die Abstandsregeln noch gelten werden und viele der Kulturpunkte kleine Räume (Proberäume, Wohnungen) sind, müssen wir davon ausgehen, dass ein erheblicher Teil der Räumlichkeiten ungeeignet ist und dort kein öffentlicher Kulturpunkt sein darf.
Das Konzept der Kulturpunkte ist aber, Kultur da zu zeigen, wo sie entsteht - und das in aller Vielfalt & Vielzahl.
Beides ist in der aktuellen Situation nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich.

Daher haben wir uns entschieden, den Ersatztermin 27.9. zu streichen.
Wir wollen die Kulturpunkte aber 2021 durchführen und planen einen Termin im zweiten Quartal nach Ende der Grippewelle.

Was die Veranstaltungen des Kulturjahres angeht, besprechen wir uns in Kürze mit den Spartenbeauftragten - wir gehen davon aus, dass zumindest einzelne Veranstaltungen durchführbar sind.

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esreicht-nicht.de

Wir starten gerade eine Initiative zu den mangelhaften Coronohilfen. Unter der Webadresse esreicht-nicht.de sollen alle, die im Kulturbereich über ihre Situation berichten. Denn nur wenn die Vielzahl der Lebens- und Arbeitsentwürfe deutlich werden, wird deutlich, wo die Hilfen nicht greifen. Mitmachen !

Hier unsere Pressemeldung vom 25.5. zu dem Thema:

ESREICHT ! NICHT!
Dachverband zeigt die Situation Kulturschaffender

Die Staatsregierung hilft Kulturschaffenden.
Manchen. In einigen Situationen.
Nach außen hin erweckt der Bund, ebenso wie der Freistaat Bayern - durchaus geschickt - den Eindruck, viel für die Kultur zu tun. In der Praxis wächst der Frust über praxisfremde Hilfsangebote, die nur wenigen zu Gute kommen.
Die Vielfalt der Lebens- und Einkommenssituationen der Kulturschaffenden wird nicht berücksichtigt. Darum fallen viele aus der Förderung.

Der Dachverband freier Würzburger Kulturträger ruft nun alle, die im Kulturbereich tätig sind, dazu auf, ihre Lebenssituation zu beschreiben, die dazu führt, dass sie keine oder keine ausreichenden Hilfen erhalten.
Unter dem Motto „esreicht-nicht“ können alle Kulturschaffenden - egal, ob sie auf, vor oder hinter einer Bühne oder ganz im Verborgenen agieren - ihre Lage auf der gleichnamigen Webseite http://esreicht-nicht.de schildern. Es geht um alle, die in der Kultur- und Kreativbranche tätig sind: in den Bereichen Schauspiel, Bühnenbild, Regie, Text, Musik, Kabarett, Technik, Veranstaltung, Security, Presse, Fotografie, Design oder anderen Arbeitsfeldern.

Sicherlich ist die Sammlung auch für alle Kulturinteressierten hilfreich, um die besondere Situation der Kulturschaffenden besser zu begreifen - gelegentlich herrscht ja leider immer noch Unverständnis, worüber sich die "Kulturheinis" so aufregen.

Die Initiative startet zwar in Würzburg, richtet sich aber an alle Kulturschaffenden im gesamten Bundesgebiet.
Das Ziel ist eine Sammlung möglichst vieler Einzelfälle, die existierende Lücken in den Förderkonzepten deutlich machen - und der Bundesregierung wie den Länderregierungen zeigen, dass die derzeitig angebotenen Hilfen eben nicht ausreichen.

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Offener Kulturtreff

Der offene Kulturtreff ist ein zwangloses monatliches Treffen Kulturschaffender und findet derzeit virtuell statt. In Form eines Zoom Meetings wollen wir uns mit Euch unterhalten - über die aktuelle Situation, Ideen, Sorgen und was immer Euch wichtig ist.

Den direkten Link zum Meeting verschicken wir kurz vorher an jede & jeden, der/die teilnehmen möchte - öffentlich posten werden wir ihn wg. der Spam Problematik nicht. Also kurze Nachricht bitte.

Termine stehen immer rechts in der Seitenleiste und natürlich auch auf unserer FB-Seite

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Pressemitteilung: Kritik an Corona Soforthilfen

BÜROMIETE: JA - LEBENSUNTERHALT: NEIN

„ein Ausfall von Einnahmen“ berechtigt nicht zur Unterstützung.

Hier der Versuch, an zwei Beispielen die typischen Situationen zu skizzieren, in denen sich Kulturschaffende befinden.

  1. Veranstaltungstechniker*innen sind - sofern nicht irgendwo fest angestellt – Soloselbstständige. Sie brauchen kein Büro; Organisatorisches wird meist einfach in der eigenen Wohnung erledigt. Sie fahren mit dem eigenen Wagen zur Arbeit, arbeiten, stellen Rechnungen - fertig. Sie haben keine externen Verbindlichkeiten.
    Jetzt haben sie schlagartig keine Einnahmen mehr.
    Aber sie haben keinen Anrecht auf die Soforthilfe

  2. Musikerinnen sind vielleicht irgendwo mit einem 450-Euro-Job angestellt, geben Musikunterricht, arbeiten im Café, im Krankenhaus – wo auch immer. Ansonsten leben sie als Selbständige vom Musikmachen - und das bedeutet heutzutage vor allem: Live spielen. CD-Produktionen kosten viel Geld und die Refinanzierung durch den CD-Verkauf ist in Streamingzeiten weitgehend überholt. Den Musikerinnen fehlen nun alle Einnahmen aus den Auftritten - manche haben ihren 450-Euro-Job noch, bei anderen bricht auch der weg.
    Auch hier:
    Die wenigstens Musiker*innen haben externe laufende Kosten. Sie besitzen Instrumente, ihre Ausrüstung - aber das alles steht in der Regel daheim, wo auch das „Büro“ ist.
    Auch sie bekommen keine Soforthilfe.

Ähnliche Situationen finden sich in vielen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft: Bei Licht- und Tontechnikerinnen, Schauspielerinnen, Bühnenbildnerinnen, Fotografinnen…

Besonders kompliziert wird es bei jenen, die mehrere Jobs haben.
Da fehlt einer Person jetzt z.B. 75 % ihrer Einnahmen. Das ist zu wenig zum Leben und zum Sterben zu viel. Fällt er/sie nicht aus den o.g. Gründen aus den Kriterien, die eine Soforthilfe erlauben, dann wird es spätestens jetzt schwierig: denn er/sie hat ja noch ein paar wenige Einnahmen.

Um das Ganze noch stärker zu verdeutlichen:
Diejenigen, die Fahrzeuge kaufen, statt sie zu leasen, Computer kaufen anstatt zu leasen, die eigenen Kosten klein halten und „Homeoffice“ machen, statt ein externes Büro zu mieten - die bekommen keine Soforthilfe.
Die anderen schon.
Weiter gedacht:
Auch für die Unternehmen, bei denen die Soforthilfe greift, ergibt sich das absurde Bild, dass laufende Betriebskosten teilweise gedeckt/gefördert werden können, die der Lebensführung aber nicht. Das bedeutet, dass eine Firma Soforthilfe bekommt, der Firmeninhaber aber gleichzeitig Arbeitslosengeld 2 beantragen muss. Das ist ein unsinniger Doppelaufwand - für den Unternehmer wie den Staat.

Die Tatsache, dass „ein Ausfall der Einnahmen“ keinen Anspruch auf Soforthilfe begründet, ist der Kernpunkt:
Viele Kulturschaffende haben schlagartig keine Einnahmen - aber eben auch keine externen Verbindlichkeiten.
Rücklagen sind in diesem Bereich - bei der mäßigen Bezahlung - kaum zu erwarten.
Sie haben kein Anrecht auf Soforthilfe.

Was, wenn nicht der Ausfall der Einnahmen, soll denn ein Grund für die Soforthilfe sein ? 

Die Kulturschaffenden dachten tatsächlich bei Ankündigung der Soforthilfen ganz kurz, dass wir diesmal nicht vergessen würden.
Auf dem Papier stimmt das.
In der Realität nicht.

Daher der Aufruf, die Richtlinien an die Lebensrealität anzupassen - wie es in anderen Bundesländer teilweise bereits passiert (Baden Württemberg akzeptiert 1180,- monatlich als „Kosten des privaten Lebensunterhalts“).
Dann werden viele Kulturschaffende Anträge stellen, die jetzt noch zögern, weil sie fürchten, sich mit einem Antrag strafbar zu machen.

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Übersicht der Coronahilfen

Mit Padlet erstellt
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Kulturpunkte: Neuer Termin

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Corona: wo gibt es Hilfsangebote

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Pressemitteilung: Kulturschaffende brauchen Unterstützung

DIE SICHTBAREN UND DIE UNSICHTBAREN
Kulturschaffende brauchen Unterstützung

Allerorten hagelt es Absagen.

Konzerte, Bälle, Messen, Vorträge, Vernissagen, Lesungen fallen aus.

Völlig zu Recht.

Aber es bedroht Existenzen.

Ja, auch die der großen Konzert- und Messeveranstalter.
Aber eben auch die einer unglaublichen Vielzahl kleiner Firmen, Selbstständiger oder sonstiger Einzelkämpfer.
Denn in der Kulturszene sind diese Einzelkämpfer, geringfügig Beschäftigten, Selbstständigen, Freelancer und sonstige grenzwertige Formen der Selbstausbeutung immer noch erschreckend häufig.
Aus dem zweiten Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht Bayern ergibt sich, dass „in 9 von 11 abgefragten Teilmärkten rund 50% der Erwerbstätigen im Minijob oder als sogenannte „Miniselbstständige“ tätig sind.“
Lohnfortzahlung? Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse? Nur in wenigen Fällen.
Da wird schon ein Monat ohne Verdienst existenzgefährdend.

Es ist sehr erfreulich, dass der Kultur- und Kreativbereich und seine derzeitigen Probleme ins Bewusstsein der lokalen und überregionalen Politik gelangt ist. Steuerstundungen, Änderungen beim Kurzarbeitergeld, Zahlungsaufschübe, Investitionshilfen und was noch so alles an Ideen im Raum steht, mag für große Firmen und Konzerne hilfreich sein.

Aber ganz gewiss nicht für all die Kleinunternehmer, Einzelkämpfer, Vereine.
Und die Liste der Betroffenen ist weit länger, als es auf den ersten Blick scheint:
Die kleinen Licht- und Tontechnikfirmen treffen Absagen brachial. Deren (oft freie) Mitarbeiter ebenso – die Veranstaltungstechniker, Ton- und Lichttechniker, Aufbauhelfer. Das Reinigungs- und Sicherheitspersonal nicht zu vergessen. Die Musiker, bei denen Einnahmen aus Konzerten wichtiger als die aus CD-Verkaufen sind. Die Zauberer, Jongleure, Puppenspieler, Kinderprogramm-Macher - sie alle verlieren grad all Ihre Einnahmen. Die Grafiker, Fotografen, Designer, Stadtführer, Autoren - allen bricht ein erheblicher Teil ihrer Einnahmen weg.
So lange die kleinen Theater noch spielen dürfen, leiden sie bereits unter schwindenden Besucherzahlen, weil viele den Ernst der Lage begriffen haben und zuhause bleiben. Wenn der Spielbetrieb schließlich eingestellt werden muss, droht den Spielstätten mit all ihren Mitarbeitern ganz schnell das Aus.

Unterstützung für die Kulturschaffenden tut also Not.
Nur dürfen nicht (wie bereits so oft) nur die Großen gerettet werden.
All die sichtbaren und unsichtbaren guten Geister der Kulturszene brauchen Unterstützung, und zwar ab jetzt!

Ein Nothilfefond, wie ihn Oberbürgermeister Schuchardt in Aussicht gestellt hat, kann helfen - wenn er schnell kommt und unbürokratisch hilft.

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Absage Kulturpunkte

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Kulturpunkte - interaktive Karte

KULTURPUNKTE

Kulturräume besuchen 15.3. von 13.00 - 18.00 Uhr

Zum 30-jährigen Bestehen des Dachverbands freier Würzburger Kulturträger öffnen mehr als 100 Kulturschaffende aller Sparten ihre Schaffensräume in Würzburg und Umgebung. Sie zeigen ihre Arbeit dort, wo sie entsteht: in Ateliers, Proberäumen, Werkstätten und Bühnen. Es geht darum, die große kulturelle Vielfalt der Stadt und Region sichtbar zu machen – und dabei neben den öffentlichen Kulturpunkten auch Räume zugänglich zu machen, die sonst verschlossen sind.

Beim 25-jährigen Bestehen des Dachverbands fanden die Kulturpunkte erstmals statt und kamen so gut an, dass sie nun in die zweite Runde gehen.

Am 15.03. haben die Kulturpunkte zwischen 13:00 und 16:00 Uhr geöffnet (Abweichungen sind möglich; Details stehen im kostenlosen Programmheft, das ab Anfang März ausliegt, und auf der Webseite).

Das Motto dieses Wahlsonntags lautet also:

Erst wählen gehen, dann „Kultur gucken“.

Der Dachverband ist die Interessenvertretung der freien Kulturszene und vertritt direkt oder indirekt über 1000 Kulturschaffende.

Zum 30-jährigen Bestehen wird neben der Hauptveranstaltung, den Kulturpunkten, jeden Monat eine andere Kultursparte vorgestellt.

Im April ist das die Sparte „Tanz und Akrobatik“.

Am 21.04. gibt es dazu eine Sonderveranstaltung „Tanzvielfalt 2(.)0“ in der Posthalle, organisiert von Lisa Kuttner.

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Wahlgespräch Kultur

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Workshop "Sexismus in Jugendkulturen"

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Wahlprüfsteine

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Werkstattgespräch mit Radio Rimpar

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Kulturjahr

Hier gibt es erste Infos zum "Kulturjahr", das jeden Monat eine Sparte der Kultur vorstellt.

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Kulturpunkte - jetzt anmelden

Am 15.3.2020 finden zum zweiten Mal die Kulturpunkte statt.

Die Kulturpunkte sind eine Art spartenübergreifender tag der offenen Tür - Kultur wird da gezeigt, wo sie entsteht: In Proberäumen, Ateliers, Wohnzimmer, Werkstätten.

Die Teilnahme ist kostenlos - Ihr müsst nur zwischen 13.00 und 18.00 Uhr eure Schaffensräume öffnen.

Auch für (Noch)-Nicht-Mitglieder - jede/r Kulturschaffende ist willkommen.

Hier geht's zur Anmeldung

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Keine Kunst mehr in der IHK

Noch schmückt sich die IHK Würzburg auf ihrer Webseite mit der mehr als 30jährigen Tradition, in ihren Räumen regelmäßige Kunstausstellungen zu veranstalten. Man wolle, so heißt es, Unternehmer anregen, neue Perspektiven einzunehmen und Dinge auch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und interpretieren. Die Künstler stellten hierfür ihre Kunstwerke übrigens kostenlos zur Verfügung.

Dass die IHK dieses Engagement nun sang- und klanglos aufgeben will, ist befremdlich, nicht zuletzt wegen der Begründung, es gehöre "nicht zu den Kernaufgaben einer Wirtschaftskammer", Kunst zu präsentieren. Dies steht im eklatanten Widerspruch zum oben zitierten Anspruch, die Wirtschaft solle sich von Kultur inspirieren lassen, der außerdem laut IHK "ein 'Muss' für erfolgreiche Unternehmer" sein soll.

Während allerorten Kreativwirtschafts-Projekte sich um die Kooperation von Unternehmen mit Kulturschaffenden bemühen, vollzieht die IHK einen völlig unverständlichen Rückschritt. Das Argument, es gebe in Würzburg "reichlich Präsentationsangebote" für moderne Kunst, wirkt an den Haaren herbeigezogen - bildende Künstler in der Stadt werden bestätigen, dass es bei weitem nicht genügend Ausstellungsmöglichkeiten gibt.

Dies alles ist umso peinlicher, wenn man weiß, dass beispielsweise die IHK Nürnberg sich die Kulturförderung groß und wirksam auf die Fahnen schreibt und sogar eine eigene Kulturstiftung betreibt. Als "weicher" Standortfaktor strahle Kultur auch auf das Wirtschaftsimage einer Region aus, so die Begründung. Will die IHK Würzburg wirklich auf diesen Faktor verzichten?

Im Interesse sowohl der Kulturschaffenden als auch der Unternehmer hofft der Dachverband freier Würzburger Kulturträger jedenfalls, dass die IHK ihre Entscheidung noch einmal überdenkt.

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Dachverband auf der Mainfrankenmesse

Wir sind mit einem kleinen Stand in Halle 1 auf der Mainfrankenmesse vertreten. Künstler können sich dort tage-/stundenweise präsentieren. Es entstehen keine Kosten. Kontakt: sandy.roesser[at]dachverband-wuerzburg.de

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