Neuigkeiten vom Dachverband

Kulturpunkte: Neuer Termin

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Corona: wo gibt es Hilfsangebote

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Pressemitteilung: Kulturschaffende brauchen Unterstützung

DIE SICHTBAREN UND DIE UNSICHTBAREN Kulturschaffende brauchen Unterstützung

Allerorten hagelt es Absagen.
Konzerte, Bälle, Messen, Vorträge, Vernissagen, Lesungen fallen aus.
Völlig zu Recht.
Aber es bedroht Existenzen.
Ja, auch die der großen Konzert- und Messeveranstalter. Aber eben auch die einer unglaublichen Vielzahl kleiner Firmen, Selbstständiger oder sonstiger Einzelkämpfer. Denn in der Kulturszene sind diese Einzelkämpfer, geringfügig Beschäftigten, Selbstständigen, Freelancer und sonstige grenzwertige Formen der Selbstausbeutung immer noch erschreckend häufig. Aus dem zweiten Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht Bayern ergibt sich, dass „in 9 von 11 abgefragten Teilmärkten rund 50% der Erwerbstätigen im Minijob oder als sogenannte „Miniselbstständige“ tätig sind.“ Lohnfortzahlung? Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse? Nur in wenigen Fällen. Da wird schon ein Monat ohne Verdienst existenzgefährdend.

Es ist sehr erfreulich, dass der Kultur- und Kreativbereich und seine derzeitigen Probleme ins Bewusstsein der lokalen und überregionalen Politik gelangt ist. Steuerstundungen, Änderungen beim Kurzarbeitergeld, Zahlungsaufschübe, Investitionshilfen und was noch so alles an Ideen im Raum steht, mag für große Firmen und Konzerne hilfreich sein.

Aber ganz gewiss nicht für all die Kleinunternehmer, Einzelkämpfer, Vereine. Und die Liste der Betroffenen ist weit länger, als es auf den ersten Blick scheint: Die kleinen Licht- und Tontechnikfirmen treffen Absagen brachial. Deren (oft freie) Mitarbeiter ebenso – die Veranstaltungstechniker, Ton- und Lichttechniker, Aufbauhelfer. Das Reinigungs- und Sicherheitspersonal nicht zu vergessen. Die Musiker, bei denen Einnahmen aus Konzerten wichtiger als die aus CD-Verkaufen sind. Die Zauberer, Jongleure, Puppenspieler, Kinderprogramm-Macher - sie alle verlieren grad all Ihre Einnahmen. Die Grafiker, Fotografen, Designer, Stadtführer, Autoren - allen bricht ein erheblicher Teil ihrer Einnahmen weg. So lange die kleinen Theater noch spielen dürfen, leiden sie bereits unter schwindenden Besucherzahlen, weil viele den Ernst der Lage begriffen haben und zuhause bleiben. Wenn der Spielbetrieb schließlich eingestellt werden muss, droht den Spielstätten mit all ihren Mitarbeitern ganz schnell das Aus.

Unterstützung für die Kulturschaffenden tut also Not. Nur dürfen nicht (wie bereits so oft) nur die Großen gerettet werden. All die sichtbaren und unsichtbaren guten Geister der Kulturszene brauchen Unterstützung, und zwar ab jetzt!
Ein Nothilfefond, wie ihn Oberbürgermeister Schuchardt in Aussicht gestellt hat, kann helfen - wenn er schnell kommt und unbürokratisch hilft.

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Absage Kulturpunkte

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Kulturpunkte - interaktive Karte

KULTURPUNKTE

Kulturräume besuchen 15.3. von 13.00 - 18.00 Uhr

Zum 30-jährigen Bestehen des Dachverbands freier Würzburger Kulturträger öffnen mehr als 100 Kulturschaffende aller Sparten ihre Schaffensräume in Würzburg und Umgebung. Sie zeigen ihre Arbeit dort, wo sie entsteht: in Ateliers, Proberäumen, Werkstätten und Bühnen. Es geht darum, die große kulturelle Vielfalt der Stadt und Region sichtbar zu machen – und dabei neben den öffentlichen Kulturpunkten auch Räume zugänglich zu machen, die sonst verschlossen sind.

Beim 25-jährigen Bestehen des Dachverbands fanden die Kulturpunkte erstmals statt und kamen so gut an, dass sie nun in die zweite Runde gehen.

Am 15.03. haben die Kulturpunkte zwischen 13:00 und 16:00 Uhr geöffnet (Abweichungen sind möglich; Details stehen im kostenlosen Programmheft, das ab Anfang März ausliegt, und auf der Webseite).

Das Motto dieses Wahlsonntags lautet also:

Erst wählen gehen, dann „Kultur gucken“.

Der Dachverband ist die Interessenvertretung der freien Kulturszene und vertritt direkt oder indirekt über 1000 Kulturschaffende.

Zum 30-jährigen Bestehen wird neben der Hauptveranstaltung, den Kulturpunkten, jeden Monat eine andere Kultursparte vorgestellt.

Im April ist das die Sparte „Tanz und Akrobatik“.

Am 21.04. gibt es dazu eine Sonderveranstaltung „Tanzvielfalt 2(.)0“ in der Posthalle, organisiert von Lisa Kuttner.

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Wahlgespräch Kultur

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Workshop "Sexismus in Jugendkulturen"

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Wahlprüfsteine

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Werkstattgespräch mit Radio Rimpar

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Kulturjahr

Hier gibt es erste Infos zum "Kulturjahr", das jeden Monat eine Sparte der Kultur vorstellt.

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Kulturpunkte - jetzt anmelden

Am 15.3.2020 finden zum zweiten Mal die Kulturpunkte statt.

Die Kulturpunkte sind eine Art spartenübergreifender tag der offenen Tür - Kultur wird da gezeigt, wo sie entsteht: In Proberäumen, Ateliers, Wohnzimmer, Werkstätten.

Die Teilnahme ist kostenlos - Ihr müsst nur zwischen 13.00 und 18.00 Uhr eure Schaffensräume öffnen.

Auch für (Noch)-Nicht-Mitglieder - jede/r Kulturschaffende ist willkommen.

Hier geht's zur Anmeldung

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Keine Kunst mehr in der IHK

Noch schmückt sich die IHK Würzburg auf ihrer Webseite mit der mehr als 30jährigen Tradition, in ihren Räumen regelmäßige Kunstausstellungen zu veranstalten. Man wolle, so heißt es, Unternehmer anregen, neue Perspektiven einzunehmen und Dinge auch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und interpretieren. Die Künstler stellten hierfür ihre Kunstwerke übrigens kostenlos zur Verfügung.

Dass die IHK dieses Engagement nun sang- und klanglos aufgeben will, ist befremdlich, nicht zuletzt wegen der Begründung, es gehöre "nicht zu den Kernaufgaben einer Wirtschaftskammer", Kunst zu präsentieren. Dies steht im eklatanten Widerspruch zum oben zitierten Anspruch, die Wirtschaft solle sich von Kultur inspirieren lassen, der außerdem laut IHK "ein 'Muss' für erfolgreiche Unternehmer" sein soll.

Während allerorten Kreativwirtschafts-Projekte sich um die Kooperation von Unternehmen mit Kulturschaffenden bemühen, vollzieht die IHK einen völlig unverständlichen Rückschritt. Das Argument, es gebe in Würzburg "reichlich Präsentationsangebote" für moderne Kunst, wirkt an den Haaren herbeigezogen - bildende Künstler in der Stadt werden bestätigen, dass es bei weitem nicht genügend Ausstellungsmöglichkeiten gibt.

Dies alles ist umso peinlicher, wenn man weiß, dass beispielsweise die IHK Nürnberg sich die Kulturförderung groß und wirksam auf die Fahnen schreibt und sogar eine eigene Kulturstiftung betreibt. Als "weicher" Standortfaktor strahle Kultur auch auf das Wirtschaftsimage einer Region aus, so die Begründung. Will die IHK Würzburg wirklich auf diesen Faktor verzichten?

Im Interesse sowohl der Kulturschaffenden als auch der Unternehmer hofft der Dachverband freier Würzburger Kulturträger jedenfalls, dass die IHK ihre Entscheidung noch einmal überdenkt.

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Dachverband auf der Mainfrankenmesse

Wir sind mit einem kleinen Stand in Halle 1 auf der Mainfrankenmesse vertreten. Künstler können sich dort tage-/stundenweise präsentieren. Es entstehen keine Kosten. Kontakt: sandy.roesser[at]dachverband-wuerzburg.de

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Ergebnisse der Raumumfrage

RAUMUMFRAGE DACHVERBAND MÄRZ 2019: Die Ergebnisse haben wir als PDF aufgelegt. Download hier

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Termine

14.4.2020 um 19.00 Uhr: Offener Kulturtreff, Chambinzky (keine festen Themen; einfach treffen und unterhalten)

21.4.2020 Tanzvielfalt 2(.)0, 18.00 Uhr Posthalle